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Canon PowerShot G1 X Bridgekamera

Canon Powershot G1X
Bildquelle: Amazon.de

Die Bildqualität ist für eine Bridgekamera dieses Niveaus angemessen. Denn bis zu einem ISO-Bereich bis zu ISO 800 erhalten die Anwender nahezu rauschfreie Bilder, die sich dem DSLR-Niveau annähern. Auch die Ausstattung sowie die Verarbeitungsqualität entsprechen dem Preisniveau, das von einer Kamera dieses Kalibers erwartet werden kann. Das Gewicht ist verhältnismäßig leicht und die hervorragende Haptik basiert auf Details wie den gut rastenden Einstellrädern, dem perfekt eingepassten Displayscharnier oder dem gut angeordneten Speedlite 430EX-Blitz.

Die Funktionsvielfalt ist sogar facettenreicher als bei so mancher DSLR-Kamera. Weitere Annehmlichkeiten wie der gut funktionierende Blitz werten die Bridgekamera ebenso auf wie die integrierte elektronische Wasserwaage, die für ein gutes Gelingen der Fotografien verantwortlich ist. Ebenso erwähnenswert ist das erstklassige, blickwinkelstabile 3“-Display, das mit 920.000 Pixeln ausgestattet ist.

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Negative Merkmale der Canon PowerShot G1 X

Einerseits möchten wir an Canon PowerShot G1 X bemängeln, dass die Naheinstellgrenze an der Kamera nicht wirklich makrotauglich ist. Außerdem sollten professionelle Sportfotografen die Hände von der Bridgekamera lassen, da es einige Millisekunden länger als bei einer DSLR dauert, bis der Autofocusindex aktiviert werden kann.

Zudem ist der Objektivdeckel derart locker befestigt, dass dieses Utensil schon beinahe verlustgefährdet erscheint. Ebenso negativ ist zu erwähnen, dass der Energieverbrauch bei diesem Produkt verhältnismäßig hoch ist – vor allem dann, wenn der permanente Autofocus angestellt ist, sind für eine längere Fotoexkursion bis zu drei Akkus notwendig.

Genauso verwunderlich ist bei dieser Canon Bridgekamera, dass Gegenlichtblende sowie Filterhalter nicht zusammen montiert werden können. Außerdem müssen die Anwender in Kauf nehmen, dass der Objektivdeckel nicht mehr richtig passt, wenn die Gegenlichtblende montiert ist. Um dieses ‚Problem’ zu beheben, muss die Gegenlichtblende jedes Mal vor dem Aufsetzen des Deckels wieder abgeschraubt werden.

Unser Fazit zur Canon PowerShot G1 X

Auch wenn Hobby- oder Profi-Fotografen für den Erhalt der Canon PowerShot G1 X schon etwas tiefer in die Tasche greifen müssen, ist die Bridgekamera auch keine Kamera unter vielen. Immerhin besticht die Kamera durch ihre überragende Bildqualität und mit einer Belichtung, die weitestgehend fehlerfrei ist. Bis zu einem ISO-Wert von 800 können Videoaufnahmen nahezu rauschfrei gefertigt werden und die Verarbeitungsqualität stellt die Konkurrenz ebenso leicht in den Schatten.

Der riesigen Funktionsvielfalt steht jedoch nur die begrenzte Makrotauglichkeit entgegen und auch für eine Auslösung müssen die Fotografen einige Millisekunden in Kauf nehmen. Der Energieverbrauch könnte – vor allem beim permanenten Autofocus – wesentlich besser sein und leider können Filterhalter und Gegenlichtblende auch nicht gemeinsam montiert werden. Werden diese kleinen Makel als Schönheitsfehler betrachtet, steht diesem Erwerb nichts im Wege.

Ausgewähles Video zur Canon PowerShot G1 X Bridgekamera