Panasonic Lumix DMC-FZ1000

Die 2014 vorgestellte Panasonic Lumix DMC-FZ1000 erfreut sich bei engagierten Amateurfotografen nach wie vor großer Beliebtheit. Obwohl Panasonic 2019 ein Nachfolgemodell auf den Markt brachte, findet auch der Vorgänger seine Käufer, nicht zuletzt dank stark gefallener Preise. Als Bridge-Kamera schließt die Lumix DMC-FZ1000 die Lücke zwischen Kompaktkameras und schweren Spiegelreflex-Ausrüstungen. Ein intelligenter Automatik-Modus und eine Vielzahl von Kreativprogrammen bis hin zur vollständig manuellen Kontrolle machen die Kamera tauglich für viele Bereiche der Fotografie.

Bestseller Nr. 1
Panasonic LUMIX DMC-FZ1000G9 Premium-Bridgekamera (20,1 Megapixel, 16x opt. Zoom, opt. Bildstabilisator, LEICA DC VARIO-ELMARIT Objektiv, 4K Video) schwarz
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Panasonic LUMIX DMC-FZ1000G9 Premium-Bridgekamera (20,1 Megapixel, 16x opt. Zoom, opt. Bildstabilisator, LEICA DC VARIO-ELMARIT Objektiv, 4K Video) schwarz
  • Exzellente Bildqualität - dank 1 Zoll großem Sensor mit 20,1 Megapixel
  • Beeindruckende Optik - LEICA Objektiv F2.8-4 / 25-400 mm mit 16x Zoom
  • Präzise Bildkontrolle - Großer OLED Sucher und schwenkbarer LCD-Monitor
  • Gestochen scharfe Aufnahmen – dank 4K
  • Schnelligkeit – Sehr schneller DFD-Autofokus (0, 09 s), bis zu 12 B/s Serien

Großer Sensor, leistungsfähiges Objektiv

Während andere Hersteller sich am Wettstreit um die meisten Pixel beteiligen, begnügt sich Panasonic mit einer Bildauflösung von 20 Megapixeln. Für die allermeisten Anwendungen ist das völlig ausreichend, zumal mehr Bildpunkte nicht zwingend zu einer Verbesserung der Bildqualität beitragen. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall. Bei der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 finden die Pixel Platz auf einem CMOS-Sensor mit einem Zoll Bilddiagonale. Große Pixel mit reichlich Abstand zueinander bewirken, dass die gegenseitige Beeinflussung gering bleibt. Das macht sich bemerkbar durch ein geringes Bildrauschen und eine erfreulich hohe Dynamik, also die Fähigkeit, helle und dunkle Motivbestandteile zu erfassen. Erst bei ISO-Werten ab 1600 kommt es beim Rauschen zu merklichen Einbrüchen.

Der beste Sensor nutzt nichts, wenn das Objektiv das Licht nicht in entsprechender Qualität einfängt. Hier macht die Lumix DMC-FZ1000 eine gute Figur. Sie ist mit einem idealen Reisezoom ausgestattet. Es erlaubt beispielsweise Stadtmotive auch unter beengen Platzverhältnissen, Landschaftspanoramen, aber auch das Heranzoomen von Wildtieren oder – dank der guten Lichtstärke – Sportszenen mit schnellen Bewegungen. Die variable Lichtstärke ändert sich zwischen Weitwinkel und Tele nur um eine Blendenstufe von 1:2,8 auf 1:4,0. Das ist umso bemerkenswerter, als das Objektiv einen Bereich von 25 Millimeter Weitwinkel bis 400 Millimeter Tele abdeckt, jeweils umgerechnet auf Kleinbild-Äquivalent.

Das Gehäuse der Bridge-Kamera hat nahezu die Größe einer DSLR. Es liegt deshalb sicher in der Hand. Das Bedienkonzept ist durchdacht, ja schon fast professionell. Fünf leicht zugängliche Funktionstasten sind weitgehend frei programmierbar. Motiv- und Gesichtserkennung, ein schneller Autofokus und Reihenaufnahmen bis etwa zehn Bilder pro Sekunde gehören zu den Merkmalen der Lumix. Komplettiert wird die Ausstattung durch einen eingebauten Blitz, einen gut detailreichen elektronischen Sucher sowie ein praktisches Display, das dank großem Dreh- und Schwenkbereich aus praktisch jedem Blickwinkel einsehbar und damit etwa auch für Video-Blogger geeignet ist.

Kompromisse bei Abbildungsqualität, Größe und Gewicht

Panasonic setzt bei der JPG-Berechnung auf geringe Nachschärfung, die den Auflösungsverlust des Objektivs an den Bildrändern nicht vollständig ausgleicht. Dadurch gibt es zwar weniger störende Artefakte, aber auch keine knackige Schärfe. Engagierte Fotografen werden ausgehend vom RAW-Format die JPG-Entwicklung selbst vornehmen. Der angenehmen Haptik der Kamera geschuldet ist sie nicht für die Hosentasche gedacht und mit 830 g auch recht schwer. Eine Akkuladung reicht nur für ca. 360 Bilder.

Fazit zur Panasonic Lumix DMC-FZ1000

Die in die Jahre gekommene Panasonic Lumix DMC-FZ1000 ist auch heute noch ihren Preis wert. Wer ohne Touchscreen leben kann, spart das Geld für den Nachfolger und greift zu diesem etwas älteren Modell. Kleinere Schwächen des Objektivs sind dem 16-fach-Zoom zu verzeihen und lassen sich gegebenenfalls in der Nachbearbeitung ausbügeln.

Ausgewähles Video zur Panasonic Lumix DMC-FZ1000 Bridgekamera

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