Meistens hat eine etwas unruhige Hand des Fotografen keine großen Auswirkungen auf das aufgenommene Bild. Aufgrund der Atmung ist es unmöglich, die Kamera zu 100 Prozent ruhig zu halten. Bei nicht optimalen Lichtverhältnissen und bei langen Brennweiten jedoch ist eine ruhige Hand die Voraussetzung für ein gelungenes Foto. Zum Ausgleich von solchen kleinen „Verwacklungen“ dient ein Bildstabilisator, damit erhält man trotz einer unruhigen Kameraführung ein scharfes Bild.

Längere Belichtungszeiten & ruhiges Sucherbild

Auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder z.B. längeren Belichtungszeiten ist ein Bildstabilisator empfehlenswert. Egal ob dieser im Objektiv oder in der Kamera untergebracht ist, er macht es möglich, mit einer bis viermal längeren Belichtungszeit zu fotografieren. Ist der Stabilisator im Objektiv untergebracht, kann der Fotograf relativ rasch die Brennweite anpassen und sehr effektiv fotografieren. Der Stabilisator im Gehäuse hat den Vorteil, beim Fokussieren ein ruhigeres Sucherbild zu liefern, denn es werden nicht die Linsen des Objektivs bewegt, sondern der CMOS Chip.

Erhöhter Stromverbrauch

Prinzipiell und ganz gleich, ob der Bildstabilisator in der Kamera oder im Objektiv integriert ist, ist er mit einem höheren Stromverbrauch verbunden und belastet entsprechend die Akkus der Kamera. Zusätzlich ist es möglich, dass man in manchen Situationen Probleme hat. So z.B. bei Nachtaufnahmen, dabei kann man wegen des fehlenden Blitzes und langer Belichtungszeiten nicht mehr „freihändig“ fotografieren. Auch im Fall von Serienaufnahmen sollte man auf den Stabilisator eher verzichten. Der Bildstabilisator verzögert den Auslöser minimal, da er sich auf den Ausgleich der Handbewegungen „konzentriert“ und die Kamera langsamer arbeitet. Ohne Zweifel ist aber ein Bildstabilisator ein sehr nützliches „Zusatzgerät“.

Bildstabilisator in der Kamera hat Vorteile

Dieser Stabilisator ist entweder in der Kamera oder im Objektiv untergebracht. Welche Verbauung des Bildstabilisators ist nun besser? Der Vorteil eines sensorbasierten Bildstabilisators in der Kamera ist, dass man fast jedes Objektiv verwenden kann, auch Objektive anderer Hersteller. Um „verwackelte Bilder“ zu vermeiden, ist ein Bildstabilisator in der Kamera zu empfehlen.

Quellen der Recherche:

FOCUS Online
PC-Erfahrung.de
Superzoom-Kamera.net

Hinweis: